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Telefonische Befragungen und Online-Befragungen im CATI-Labor
CATI bedeutet Computer-Assisted Telephone Interviewing. Die Einrichtung eines CATI-Labors stellt eine Möglichkeit der computergestützten Datensammlung ohne "face-to-face-Kontakt" mit dem zu Interviewenden, d. h. mittels telefonischer Befragung, dar. Mit dem Betrieb eines im Rahmen des soziologischen Instituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entstandenen CATI-Labors stehen am Zentrum für Sozialforschung Halle seit September 2001 achtzehn Interviewstationen für die Durchführung computergestützter Telefonbefragungen zur Verfügung. Neben der Realisierung quantitativer computergestützter Telefonbefragungen besteht außerdem die Möglichkeit, qualitative leitfadengestützte Telefoninterviews mit Aufnahme des Gesprächs durchzuführen. Im CATI-Labor wird als weitere Dienstleistung die Umsetzung von Online-Erhebungen für wissenschaftliche Forschungszwecke angeboten. Neben der Nutzung als eigenes Forschungslabor im Rahmen von Institutsprojekten übernimmt das zsh darüber hinaus Dienstleistungen für andere Wissenschaftler und Forschungsinstitute. Die Leitung des Telefonlabors unterliegt hierfür zuständigen Supervisoren, die sowohl die Fragebogenprogrammierung, die Schulung der Interviewer als auch das eigentliche "supervising" während der sogenannten Feldphase durchführen. Für die sozialwissenschaftliche Betreuung in den Phasen von Projektentwicklung und Analyse stehen ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiter zur Verfügung, welche die erforderlichen Kernkompetenzen einbringen. Das CATI-Labor des zsh bietet die Möglichkeit einer zeitgemäßen Ausbildung von Studierenden der Sozialwissenschaften auf dem Gebiet der computergestützten Telefonbefragung. |

