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Gründer und ehemaliger Forschungsdirektor des ZSH e.V.

Wir trauern um Prof. Dr. Dr. h. c. Burkart Lutz

* 27. Mai 1925    + 17. Mai 2013

Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques der Französischen Republik

Nach jahrzehntelanger, international erfolgreicher Tätigkeit als Arbeits- und Industriesoziologe fand Burkart Lutz eine neue wissenschaftliche Herausforderung in Halle. Er gründete und leitete viele Jahre das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.


Als engagierter Forscher mit dem starken Willen zur Wirksamkeit in der Praxis setzte er sich für die sozialverträgliche Gestaltung der gesellschaftlichen Veränderungen in Ostdeutschland ein.


Wir werden seinen Ideenreichtum, seinen klugen Rat, seine Einsatzbereitschaft und seine stets motivierende, warmherzige Art im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen sehr vermissen.

Im Namen aller Mitarbeiter/-innen des ZSH

Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung fand
am Montag, dem 27. Mai 2013, um 11.00 Uhr
auf dem Laurentius-Friedhof, Am Kirchtor 2 in Halle (Saale) statt.

 


 

Für die Sendung alpha-forum des Bayerischen Rundfunks hat Prof. Holtmann als Gesprächspartner eines ca. 45minütigen Hintergrundgesprächs mitgewirkt. 

Die von Jochen Kölsch moderierte Sendung wurde im BR alpha, dem Fernsehbildungskanal des BR, am 28. Mai 2013 um 21:00Uhr und am 29.Mai 2013 um 13:00 Uhr ausgestrahlt.

Link zum Beitrag des BR.


 

Evaluation der Vernetzten Pflegeberatung im Land Sachsen-Anhalt
Fragebogen: Pflegebedürftige, Angehörige, Betreuer, Nachbarn, ...

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt führen wir - das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - die wissenschaftliche Evaluation des Konzeptes der Vernetzten Pflegeberatung im Land Sachsen-Anhalt durch.

Im Mittelpunkt dieser Evaluation steht die bedarfsorientierte, individuelle Beratung betroffener Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen, die Analyse fördernder und hemmender Bedingungen und auf dieser Grundlage die Eruierung weiterer Potenziale zum Ausbau der Vernetzten Pflegeberatung.

Für einen umfassenden, verzerrungsfreien Blick auf die Situation der Vernetzten Pflegeberatung im Land Sachsen-Anhalt ist eine große Beteiligung von Pflegebedürftigen, ihren Betreuern und Angehörigen von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund bitten wir Sie ausdrücklich um Ihre Mitarbeit.

Alle Ihre Angaben werden wir streng vertraulich und entsprechend der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) behandeln.


Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Projektleiter: Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Tel: 0345 / 963 96 00
Ansprechpartnerin: Sabine Böttcher, E-Mail: boettcher@zsh.uni-halle.de, Tel: 0345 / 963 96 16

Teilnehmen können Sie an der Umfrage hier:

Fragebogen vernetzte Pflegeberatung


Vorstellung der Fachkräftestudie Trendatlas auf dem Weimarer Wirtschaftsforum und Pressekonferenz

Die Ergebnisse der Fachkräftestudie Trendatlas zum Fachkräftebedarf und zu personalpolitischen Herausforderungen und Strategien in Thüringen bis zum Jahr 2025 wurden auf dem 4. Weimarer Wirtschaftsforum am 14./15.5.2013 von Mitarbeitern des ZSH präsentiert. Auf der Auftaktpressekonferenz der Tagung mit dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Matthias Machnig, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Dr. Marcel Fratzscher, dem Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller sowie Prof. Dr. Everhard Holtmann vom Zentrum für Sozialforschung wurden Eckpunkte der Studie der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

 

[zur Medieninformation des TMWAT hier]

[zum Pressespiegel des TMWAT hier]

 


Dr. Christian Rademacher ausgezeichnet

Dr. Christian Rademacher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hat für seine Dissertation von der Deutschen Gesellschaft für Demographie im Rahmen des Allianz-Nachwuchspreises für Demografie den Sonderpreis für anwendungsorientierte Demographie erhalten.

In seiner Promotion „Wie erfolgreich bewältigen deutsche Kommunen den Demographischen Wandel?“, die er im Februar 2012 am Institut für Soziologie verteidigte, hat Dr. Rademacher positive Effekte von lokalen familien- und seniorenpolitischen Maßnahmen zur Bewältigung des demographischen Wandels auf die Kommunalfinanzen und den lokalen Arbeitsmarkt nachgewiesen. Die Arbeit erschien unter dem Titel „Deutsche Kommunen im Demographischen Wandel: Eine Evaluation lokaler bevölkerungspolitischer Maßnahmen“ bei Springer VS.


Sachsen-Anhalt-Monitor 2012 - Prof. Dr. Everhard Holtmann im Gespräch

Prof. Dr. Holtmann, Forschungsdirektor ZSH e.V.

Die Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts fühlen sich ihrem Land verbundener als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Auch blicken die Einwohner des Landes deutlich optimistischer in die eigene Zukunft.

Im Interview bei MDR Figaro am 21.11.2012 - 17.00 Uhr erläutert der Forschungsdirektor des ZSH e.V. Dr. Everhard Holtmann ausgewählte Ergebnisse des Sachsen-Anhalt-Monitors 2012. Im Gespräch geht es u.a. auch um die sinkenden Werte der Ausländerfeindlichkeit im Land.

Das Interview bei MDR Figaro steht zum anhören bereit: MDR Figaro

Die komplette Studie zum Sachsen Anhalt Monitor 2012 finden Sie in folgender PDF-Datei: Download

Zur Dokumentation der Landeskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt am 10.12.2012 in Magdeburg hier


Junges altes Sachsen-Anhalt

Unter diesem Titel ist ein Buch mit aktuellen Forschungsergebnissen aus dem ZSH erschienen.

zum Inhalt:

Ingo Wiekert
Fachkräfterekrutierung im Wandel

Thomas Ketzmerick
Beschäftigungschancen langzeitarbeitsloser Berufseinsteiger in Ostdeutschland

Bettina Wiener
Nie wieder rausgehen. Frauen in der Chemie

Susanne Winge
Die Beschäftigungswirkung der Landwirtschaft im ländlichen Raum in Sachsen-Anhalt

Sabine Böttcher
Schichtarbeit und Familienverantwortung

Christina Buchwald
„Hätten Sie Zeit für ein telefonisches Interview?“

Katja Lukanow-Arndt
Probleme der Repräsentativität bei Telefonumfragen unter Handynutzern

zum Verlag mit Downloadmöglichkeit


Familienfreundlichkeit als strategischer Vorteil bei der Gewinnung von Fachkräften

Dr. Thomas Fischer und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (re.) mit den beiden ZSH-Autorinnen der Studie, Bettina Wiener und Christina Buchwald (re.) (Foto: MASF Brandenburg).

Auf Initiative der Landesgruppe Mitte/Ost im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA) erhielt das Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) den Auftrag vom VAA, eine Studie zur Führungskräftebindung von Jungakademikern in der Chemie zu realisieren.

Die Studie wurde am 30.03.2012 im Brandenburger Arbeitsministerium unter Teilnahme des Staatssekretärs Prof. Dr. Wolfgang Schroeder und des 1. Vorsitzenden des VAA, Dr. Thomas Fischer, sowie Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ostdeutscher Chemieunternehmen vorgestellt. Die Ergebnisse sind in einer Veröffentlichung des Nomos-Verlages „Employee Branding als neue Personalstrategie. Familienfreundlichkeit als strategischer Vorteil“ nachzulesen.

Pressemitteilung (Datei als pdf-Dokument)

Die Studie im NOMOS-Shop: http://www.nomos-shop.de/14703 

Link VAA stellt Studie zum Employee Branding vor


Lange Wege der Deutschen Einheit

Holle Grünert und Thomas Ketzmerick, Projektleiterin und Mitarbeiter im Teilprojekt B1 des Sonderforschungsbereichs 580 der Universitäten Halle und Jena (www.sfb580.uni-jena.de/typo3/b1.0.html), untersuchen gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern gesellschaftliche Entwicklungen nach den Systemumbruch. Ihre Forschungsfragen richten sich dabei vor allem auf die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Als ein Beitrag zu dem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung "Lange Wege der Deutschen Einheit" berichten sie über "Nachwuchskräfte für Betriebe - vom Überschuss zum Mangel".

[zum Dossier hier]